
Kommt am Montag, den 26.01. um 18.00h (Vorbereitungstreffen 6.2.26)
Termin zur Vorbereitung des ‘Internationalen Aktionstages der Hafenarbeiter’ Motto: “Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg”
Am 6.02.2025 findet in Genua, Marseille, Barcelona und vielen weiteren Hafenstädten Proteste, Aktionen und Streiks statt.
Wir hier in Hamburg wollen vor den Türen der Völkermordhelfer wie HHLA, MAERSK, HAPAG LLOYD, MSC, CISCO, AIG und US Generalkonsulat richtig Krach schlagen, sie denunzieren indem wir ihr Tun hier in Hamburg öffentlich machen und sie damit konfrontieren, dass auch sie Blut an den Händen haben.
Kommt am Montag, den 26.01. um 18.00h in das Internationale Zentrum ‘B5’ in die Brigittenstr. 5, St. Pauli und werdet Teil des historischen Tages, des 6.02. des internationalen Protestes der Hafenstädte, helft mit aus Hamburg ein starkes Signal in die Welt zu senden!
Eine andere Welt ist möglich!
Kommt am Montag, den 19.01. um 19.00h in die B5 und lasst uns ein kämpferisches Signal aus Hamburg senden. Beteiligt euch!WAFFENLIEFERUNGEN STOPPEN
Aufruf zum Handeln – Hamburg, 6. Februar
Am 6. Februar wird Hamburg seine Stimme gegen Krieg, Waffenlieferungen und Zerstörung erheben.
WAFFENLIEFERUNGEN STOPPEN ruft zu einer Massenkundgebung gegen den Krieg in Hamburg auf, die sich gegen wichtige Unternehmen und Institutionen richtet, die von Krieg, Militarisierung und Klimazerstörung profitieren.
Ich bin Hafenarbeiter im Hamburger Hafen und Mitglied der Gewerkschaft ver.di und lade alle Bewegungen für Palästina, gegen Krieg und für Klimagerechtigkeit ein, sich solidarisch zusammenzuschließen.
Dieser Aufruf schließt sich auch den Stimmen der Gewerkschaften und Hafenarbeiter an:
Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg.
Häfen dürfen nicht dazu benutzt werden, Kriege, Waffenlieferungen und Zerstörung zu schüren.
Als organisierte Arbeitnehmer stehen wir für Frieden, internationale Solidarität und eine lebenswerte Zukunft.
Dies ist ein Aufruf an Arbeitnehmer, Aktivisten, Studenten, Klimagruppen, Friedensbewegungen und internationalistische Kollektive:
Schließt euch uns an, seid sichtbar, seid laut, seid viele.
Kundgebungsorte
ZIM – Hammerbrookstraße 90
Hapag-Lloyd – Ballindamm 25
Cisco – Neuer Wall 72 (möglicherweise auch Sandtorkai 77)
Maersk – Johanniswall 7
AIG – American International Group – Brandstwiete 1
Allianz – Brooktorkai 20
MSC – Sandtorkai 31
HHLA – Sandtorkai 31
US-Generalkonsulat – Kehrwieder 8
(ThyssenKrupp, Herrmann-Blohm-Straße 3, liegt weiter entfernt und ist möglicherweise nicht enthalten.)
Warum wir mobilisieren
Waffenlieferungen schüren Kriege.
Kriege zerstören Leben, vertreiben Millionen Menschen und beschleunigen den Klimakollaps.
Häfen, Logistikunternehmen, Versicherungen, Technologiekonzerne und Regierungen sind eng mit diesem System verbunden.
Als Hafenarbeiter wissen wir: Ohne Arbeitskraft bewegt sich nichts.
Als Bewegung wissen wir: Ohne kollektives Handeln ändert sich nichts.
Machen Sie mit!
📍 Hamburg
📅 6. Februar
✊ Gegen Krieg – für Palästina – für Klimagerechtigkeit
Bringen Sie Ihre Fahnen, Transparente, Stimmen und Solidarität mit.
Lassen Sie Hamburg zu einem Ort des Widerstands werden.
Stoppt Waffenlieferungen. Stoppt den Krieg.
Aufruf zu einem internationalen Aktionstag von Hafenarbeiterorganisationen aus Italien, Griechenland, …, Türkei und Marokko


Resolution des Hamburger Aktionsbündnis gegen ZIM als Unterstützer des Apartheidstaat Israel
Seit Generationen leistet das Palästinensische Volk mutig Widerstand gegen ihre zionistischen Besatzer, den Apartheidstaat Israel.
Die Besatzung, die Vertreibung, der Landraub, Folter und Mord, kurz: die Jahrzehnte andauernden, ununterbrochenen Verstöße Israels gegen grundlegende Menschenrechte müssen ein sofortiges Ende finden.
Wir möchten nicht schweigend zusehen.
Wir fordern, dass das Recht auf Selbstbestimmung, als ein wesentlicher Punkt des Völkerrechts, auch für das Palästinensische Volk umgesetzt wird!
Der Allgemeine Gewerkschaftsbund in Gaza hat schon am Vorabend des 1. Mai 2025 die Arbeiter*innen der Welt aufgefordert, die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionskampagne zu unterstützen, um Israels Macht anzufechten.
Wir verpflichten uns diesen Aufruf zu beantworten.
Mit dem Hamburger Hafen haben wir eine wichtige Schlüsselfunktion, die wir als Hamburger Bürgerinnen und Bürger aktiv und effektiv nutzen können, um den Frieden einzufordern!
Wir wollen unsere Kräfte vereinen, Aktionen verbinden und unsere kollektive Macht nutzen.
Die ZIM Reederei spielt eine zentrale Rolle im Transport von Kriegsmaschinerie an den Apartheidstaat Israel und die israelische Armee (IDF) und auch in der Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse und anderer Güter aus den von Israel besetzten, palästinensischen Gebieten.
Dies geschieht intensiv über unseren Hamburger Hafen, als wichtigsten Standpunkt für ZIM in Nordeuropa.
Wir begreifen unser Handeln als Teil der BDS-Bewegung im Sinne einer BLOCK THE BOAT Coalition für alle deutschen Häfen.
Das bedeutet, dass wir vereint gegen ZIM stehen. Sobald ein ZIM-Schiff am Hafen andockt, sehen wir uns verpflichtet, alles zu tun, um so entschlossen und stark wie möglich unserer Forderung Ausdruck zu verleihen:
Keine ZIM-Schiffe im Hamburger Hafen, solange der Apartheidstaat Israel in Palästina Verbrechen gegen das Völkerrecht begeht und die Befreiungsbewegungen der arabischen Nachbarstaaten bombardiert.
Wir verstehen dies als unsere Pflicht als Menschen dieser Weltgemeinschaft, gerade weil die Politik, insbesondere die deutsche Regierung, so versagt.
Damit stehen wir in der Tradition des Handelns für Gerechtigkeit, Frieden und Gleichheit, die von Arbeiter*innen und Menschen auf der ganzen Welt gegen die imperialistischen Kriege, Kolonialismus und Rassismus befolgt wird.
Es lebe Palästina!
Aktionsbündnis gegen ZIM
Rede bei der Aktion gegen ZIM in Hamburg am 15.12.2025
Und hier, wo wir heute stehen, hier in der reichen Kaufmannsstadt Hamburg, genau hier sind wir Zeuge wie mitten unter uns in Hamburg, hier in der Hammerbrookstraße hinter einer scheinbar harmlosen Fassade eines der vielen Bürohäuser befinden sich die Unterstützer einer Völkermordmaschinerie eines kriminellen Systems, wie es in dieser Zeit seines Gleichen kaum findet.
Es ist die ZIM Germany GmbH, deren weltweit operierende Dachorganisation als Reederei alle seine Kräfte in den Dienst des in Teilen faschistischen Siedlerkolonialstaates Israel gestellt hat.
Hier im hamburger Stadtteil Hammerbrook werden die Fäden gesponnen, für Apartheid, Landraub, Unterdrückung und Völkerrechtsverbrechen.
Die israelische Reederei ZIM benutzt den Standort Hamburg für den Vertrieb von Erzeugnissen verschiedenster Art nach ganz Europa. Diese kommen aus der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei und aus chemischer Produktion. Ihre Herkunft stammt auch aus den von Israel illegal im Westjordanland errichteten Siedlungen.
Das Lieferkettengesetz, welches dieses illegale Geschäft stoppen müsste, wird vom deutschen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nicht durchgesetzt.
Die Reederei ZIM stellt den hamburger Hafen in den Dienst der israelischen Apartheitspolitik.
In Kooperation mit dem Logistikriesen MSC bringt jede Woche eine Flotte, die aus sechs großen Containerschiffen besteht 15 mal mehr Produkte nach Europa als aus offiziell palästinensischer Produktion. Dabei auch Waren, die Israel auf illegal besetztem Gebiet produziert, deren tatsächliche Herkunft aber verschleiert wird, indem sie als israelische Produktion gekennzeichnet ist.
Das allein ist nicht der Grund für die zunehmende Armut der arabischen Bevölkerung in Palästina. Die Ignuranz deutscher Behörden reicht von fehlender Kontrolle der Kennzeichnungpflicht bis hin zu einer Beihilfe zum Völkermord durch die Lieferung von Waffen, die von der israelischen Armee für Israels Vernichtungskrieg eingesetzt werden. Aus dem hamburger Hafen kommt die Munition für Sturm- und Scharfschützengewehre, die in Palästina für genozidalen Kindermord zum Einsatz kommt, wie die Welt längst schon weiß.
Ebenso ignorant werden vom Auswärtigen Amt Deutsclands der Protest von 22 Menschenrechtsorganisationen behandelt, wenn sie auf die Situation im Westjordanland aufmerksam machen.
Überfälle israelischer Siedlermobs von bis zu 700 oft Vermumten Ultrarechten auf palästinensisch- jüdische Friedens- Versammlungen finden statt, um diese Menschen mit roher Gewalt zu verjagen und eine politische Teilhabe durch Einschüchterung zu verhindern.
In Ostjerusalem werden ganze palästinensische Stadtviertel wie es heißt “gesäubert”.
In aller Öffentlichkeit finden im Westjordanland Attacken von extrem rechten Siedlern auf Bauern während der Olivenernte statt. Ein ungeahntes Ausmaß an sadistischer Brutalität mit Unterstützung von der israelischen Armee und Geheimdienst, um der palästinensischen Bevölkerung noch mehr Land durch diese rücksichtslose Vertreibung zu stehlen.
Auch dafür steht die Reederei ZIM. Denn ZIM bringt auch die Technologie für Kontrolle und Kommunikation, die für diese israelische Siedlungspolitik benutzt wird.
Viel wesentlicher ist aber die Rolle von ZIM für die israelische Wirtschaft, durch deren Funktionieren die permanente Kriegsmaschinerie finanziell und materiell am Laufen gehalten werden kann.
Denn auch für die militärische Ausrüstung für den Völkermord im Gazastreifen, den Israel dort immer noch auch jetzt während der sogenannten Waffenruhe begeht, sind große Mengen an finanziellen Mitteln und Transportmöglichkeiten erforderlich, die mit Hilfe der Reederei ZIM erwirtschaftet werden.
Dies geschieht intensiv auch über unseren Hafen, für ZIM der lukrativste und wichtigste für seine Zwecke in Nordeuropa.
Und so stehen wir heute hier als Teil der hamburger Stadtgesellschaft, der sich für Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit einsetzt, um alle darüber zu informieren, dass hier mitten unter uns die Betreiber von Apartheid und Völkermord sitzen.
Es muss auch gerade von Hamburg die Botschaft ausgehen, dass Israels Regime des Siedlerkolonialismus und Profite mit Apartheid hier nicht willkommen sind, so wie einst die südafrikanischen Apartheid- Schiffe nicht willkommen waren, sind heute die Schiffe von Apartheid Israel nicht willkommen.
Wir fordern alle Werktätigen der hamburger Stadtgesellschaft auf, sich der Kampagne der BDS- Bewegung BLOCK THE BOAT keine ZIM- Schiffe in Hamburg anzuschließen.
Stellt euch mit uns an die Seite unserer Geschwister in Palästina für ihre Freiheit und Selbstbestimmung und ein friedliches Zusammenleben mit gleichen Rechten für Muslime, Juden, Christen und Nichtgläubige in einem vereinten secularem Staat.
Free Palestine!






















































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