Aktionen und Aktuelles

  • Aktuelles KW 5 (26.1. – 1.2.26)

    Kommt am Montag, den 26.01. um 18.00h (Vorbereitungstreffen 6.2.26)

    Termin zur Vorbereitung des ‘Internationalen Aktionstages der Hafenarbeiter’ Motto: “Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg”
    Am 6.02.2025 findet in Genua, Marseille, Barcelona und vielen weiteren Hafenstädten Proteste, Aktionen und Streiks statt.
    Wir hier in Hamburg wollen vor den Türen der Völkermordhelfer wie HHLA, MAERSK, HAPAG LLOYD, MSC, CISCO, AIG und US Generalkonsulat richtig Krach schlagen, sie denunzieren indem wir ihr Tun hier in Hamburg öffentlich machen und sie damit konfrontieren, dass auch sie Blut an den Händen haben.
    Kommt am Montag, den 26.01. um 18.00h in das Internationale Zentrum ‘B5’ in die Brigittenstr. 5, St. Pauli und werdet Teil des historischen Tages, des 6.02. des internationalen Protestes der Hafenstädte, helft mit aus Hamburg ein starkes Signal in die Welt zu senden!
    Eine andere Welt ist möglich!

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    Kommt am Montag, den 19.01. um 19.00h in die B5 und lasst uns ein kämpferisches Signal aus Hamburg senden. Beteiligt euch!WAFFENLIEFERUNGEN STOPPEN

    Aufruf zum Handeln – Hamburg, 6. Februar

    Am 6. Februar wird Hamburg seine Stimme gegen Krieg, Waffenlieferungen und Zerstörung erheben.
    WAFFENLIEFERUNGEN STOPPEN ruft zu einer Massenkundgebung gegen den Krieg in Hamburg auf, die sich gegen wichtige Unternehmen und Institutionen richtet, die von Krieg, Militarisierung und Klimazerstörung profitieren.
    Ich bin Hafenarbeiter im Hamburger Hafen und Mitglied der Gewerkschaft ver.di und lade alle Bewegungen für Palästina, gegen Krieg und für Klimagerechtigkeit ein, sich solidarisch zusammenzuschließen.
    Dieser Aufruf schließt sich auch den Stimmen der Gewerkschaften und Hafenarbeiter an:
    Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg.
    Häfen dürfen nicht dazu benutzt werden, Kriege, Waffenlieferungen und Zerstörung zu schüren.
    Als organisierte Arbeitnehmer stehen wir für Frieden, internationale Solidarität und eine lebenswerte Zukunft.
    Dies ist ein Aufruf an Arbeitnehmer, Aktivisten, Studenten, Klimagruppen, Friedensbewegungen und internationalistische Kollektive:
    Schließt euch uns an, seid sichtbar, seid laut, seid viele.
    Kundgebungsorte
    ZIM – Hammerbrookstraße 90
    Hapag-Lloyd – Ballindamm 25
    Cisco – Neuer Wall 72 (möglicherweise auch Sandtorkai 77)
    Maersk – Johanniswall 7
    AIG – American International Group – Brandstwiete 1
    Allianz – Brooktorkai 20
    MSC – Sandtorkai 31
    HHLA – Sandtorkai 31
    US-Generalkonsulat – Kehrwieder 8
    (ThyssenKrupp, Herrmann-Blohm-Straße 3, liegt weiter entfernt und ist möglicherweise nicht enthalten.)
    Warum wir mobilisieren
    Waffenlieferungen schüren Kriege.

    Kriege zerstören Leben, vertreiben Millionen Menschen und beschleunigen den Klimakollaps.
    Häfen, Logistikunternehmen, Versicherungen, Technologiekonzerne und Regierungen sind eng mit diesem System verbunden.
    Als Hafenarbeiter wissen wir: Ohne Arbeitskraft bewegt sich nichts.
    Als Bewegung wissen wir: Ohne kollektives Handeln ändert sich nichts.
    Machen Sie mit!
    📍 Hamburg
    📅 6. Februar
    ✊ Gegen Krieg – für Palästina – für Klimagerechtigkeit
    Bringen Sie Ihre Fahnen, Transparente, Stimmen und Solidarität mit.
    Lassen Sie Hamburg zu einem Ort des Widerstands werden.
    Stoppt Waffenlieferungen. Stoppt den Krieg.

    Aufruf zu einem internationalen Aktionstag von Hafenarbeiterorganisationen aus Italien, Griechenland, …, Türkei und Marokko

    Resolution des Hamburger Aktionsbündnis gegen ZIM als Unterstützer des Apartheidstaat Israel

    Seit Generationen leistet das Palästinensische Volk mutig Widerstand gegen ihre zionistischen Besatzer, den Apartheidstaat Israel.

    Die Besatzung, die Vertreibung, der Landraub, Folter und Mord, kurz: die Jahrzehnte andauernden, ununterbrochenen Verstöße Israels gegen grundlegende Menschenrechte müssen ein sofortiges Ende finden.

    Wir möchten nicht schweigend zusehen.

    Wir fordern, dass das Recht auf Selbstbestimmung, als ein wesentlicher Punkt des Völkerrechts, auch für das Palästinensische Volk umgesetzt wird!

    Der Allgemeine Gewerkschaftsbund in Gaza hat schon am Vorabend des 1. Mai 2025 die Arbeiter*innen der Welt aufgefordert, die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionskampagne zu unterstützen, um Israels Macht anzufechten.

    Wir verpflichten uns diesen Aufruf zu beantworten.

    Mit dem Hamburger Hafen haben wir eine wichtige Schlüsselfunktion, die wir als Hamburger Bürgerinnen und Bürger aktiv und effektiv nutzen können, um den Frieden einzufordern!

    Wir wollen unsere Kräfte vereinen, Aktionen verbinden und unsere kollektive Macht nutzen.

    Die ZIM Reederei spielt eine zentrale Rolle im Transport von Kriegsmaschinerie an den Apartheidstaat Israel und die israelische Armee (IDF) und auch in der Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse und anderer Güter aus den von Israel besetzten, palästinensischen Gebieten.

    Dies geschieht intensiv über unseren Hamburger Hafen, als wichtigsten Standpunkt für ZIM in Nordeuropa.
    Wir begreifen unser Handeln als Teil der BDS-Bewegung im Sinne einer BLOCK THE BOAT Coalition für alle deutschen Häfen.

    Das bedeutet, dass wir vereint gegen ZIM stehen. Sobald ein ZIM-Schiff am Hafen andockt, sehen wir uns verpflichtet, alles zu tun, um so entschlossen und stark wie möglich unserer Forderung Ausdruck zu verleihen:
    Keine ZIM-Schiffe im Hamburger Hafen, solange der Apartheidstaat Israel in Palästina Verbrechen gegen das Völkerrecht begeht und die Befreiungsbewegungen der arabischen Nachbarstaaten bombardiert.

    Wir verstehen dies als unsere Pflicht als Menschen dieser Weltgemeinschaft, gerade weil die Politik, insbesondere die deutsche Regierung, so versagt.

    Damit stehen wir in der Tradition des Handelns für Gerechtigkeit, Frieden und Gleichheit, die von Arbeiter*innen und Menschen auf der ganzen Welt gegen die imperialistischen Kriege, Kolonialismus und Rassismus befolgt wird.

    Es lebe Palästina!

    Aktionsbündnis gegen ZIM

    Rede bei der Aktion gegen ZIM in Hamburg am 15.12.2025

    Und hier, wo wir heute stehen, hier in der reichen Kaufmannsstadt Hamburg, genau hier sind wir Zeuge wie mitten unter uns in Hamburg, hier in der Hammerbrookstraße hinter einer scheinbar harmlosen Fassade eines der vielen Bürohäuser befinden sich die Unterstützer einer Völkermordmaschinerie eines kriminellen Systems, wie es in dieser Zeit seines Gleichen kaum findet.

    Es ist die ZIM Germany GmbH, deren weltweit operierende Dachorganisation als Reederei alle seine Kräfte in den Dienst des in Teilen faschistischen Siedlerkolonialstaates Israel gestellt hat.

    Hier im hamburger Stadtteil Hammerbrook werden die Fäden gesponnen, für Apartheid, Landraub, Unterdrückung und Völkerrechtsverbrechen.

    Die israelische Reederei ZIM benutzt den Standort Hamburg für den Vertrieb von Erzeugnissen verschiedenster Art nach ganz Europa. Diese kommen aus der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei und aus chemischer Produktion. Ihre Herkunft stammt auch aus den von Israel illegal im Westjordanland errichteten Siedlungen.
    Das Lieferkettengesetz, welches dieses illegale Geschäft stoppen müsste, wird vom deutschen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nicht durchgesetzt.

    Die Reederei ZIM stellt den hamburger Hafen in den Dienst der israelischen Apartheitspolitik.
    In Kooperation mit dem Logistikriesen MSC bringt jede Woche eine Flotte, die aus sechs großen Containerschiffen besteht 15 mal mehr Produkte nach Europa als aus offiziell palästinensischer Produktion. Dabei auch Waren, die Israel auf illegal besetztem Gebiet produziert, deren tatsächliche Herkunft aber verschleiert wird, indem sie als israelische Produktion gekennzeichnet ist.

    Das allein ist nicht der Grund für die zunehmende Armut der arabischen Bevölkerung in Palästina. Die Ignuranz deutscher Behörden reicht von fehlender Kontrolle der Kennzeichnungpflicht bis hin zu einer Beihilfe zum Völkermord durch die Lieferung von Waffen, die von der israelischen Armee für Israels Vernichtungskrieg eingesetzt werden. Aus dem hamburger Hafen kommt die Munition für Sturm- und Scharfschützengewehre, die in Palästina für genozidalen Kindermord zum Einsatz kommt, wie die Welt längst schon weiß.

    Ebenso ignorant werden vom Auswärtigen Amt Deutsclands der Protest von 22 Menschenrechtsorganisationen behandelt, wenn sie auf die Situation im Westjordanland aufmerksam machen.
    Überfälle israelischer Siedlermobs von bis zu 700 oft Vermumten Ultrarechten auf palästinensisch- jüdische Friedens- Versammlungen finden statt, um diese Menschen mit roher Gewalt zu verjagen und eine politische Teilhabe durch Einschüchterung zu verhindern.

    In Ostjerusalem werden ganze palästinensische Stadtviertel wie es heißt “gesäubert”.

    In aller Öffentlichkeit finden im Westjordanland Attacken von extrem rechten Siedlern auf Bauern während der Olivenernte statt. Ein ungeahntes Ausmaß an sadistischer Brutalität mit Unterstützung von der israelischen Armee und Geheimdienst, um der palästinensischen Bevölkerung noch mehr Land durch diese rücksichtslose Vertreibung zu stehlen.

    Auch dafür steht die Reederei ZIM. Denn ZIM bringt auch die Technologie für Kontrolle und Kommunikation, die für diese israelische Siedlungspolitik benutzt wird.

    Viel wesentlicher ist aber die Rolle von ZIM für die israelische Wirtschaft, durch deren Funktionieren die permanente Kriegsmaschinerie finanziell und materiell am Laufen gehalten werden kann.
    Denn auch für die militärische Ausrüstung für den Völkermord im Gazastreifen, den Israel dort immer noch auch jetzt während der sogenannten Waffenruhe begeht, sind große Mengen an finanziellen Mitteln und Transportmöglichkeiten erforderlich, die mit Hilfe der Reederei ZIM erwirtschaftet werden.

    Dies geschieht intensiv auch über unseren Hafen, für ZIM der lukrativste und wichtigste für seine Zwecke in Nordeuropa.

    Und so stehen wir heute hier als Teil der hamburger Stadtgesellschaft, der sich für Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit einsetzt, um alle darüber zu informieren, dass hier mitten unter uns die Betreiber von Apartheid und Völkermord sitzen.

    Es muss auch gerade von Hamburg die Botschaft ausgehen, dass Israels Regime des Siedlerkolonialismus und Profite mit Apartheid hier nicht willkommen sind, so wie einst die südafrikanischen Apartheid- Schiffe nicht willkommen waren, sind heute die Schiffe von Apartheid Israel nicht willkommen.

    Wir fordern alle Werktätigen der hamburger Stadtgesellschaft auf, sich der Kampagne der BDS- Bewegung BLOCK THE BOAT keine ZIM- Schiffe in Hamburg anzuschließen.

    Stellt euch mit uns an die Seite unserer Geschwister in Palästina für ihre Freiheit und Selbstbestimmung und ein friedliches Zusammenleben mit gleichen Rechten für Muslime, Juden, Christen und Nichtgläubige in einem vereinten secularem Staat.


    Free Palestine!

    Solidarität mit den Aktivisten, Blockade Hamburger Hafen

  • Aktuelles KW 49

    Konzentrationsprozesse und Umstruktierungen bei den Reedereien

    https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/uebernahmegeruechte-rund-um-hamburger-containerreederei-hapag-lloyd,kurzehh-1758.html

    Hapag-Lloyd Aktie: Überraschende Kehrtwende bei Frachtraten
    Die Container-Reederei Hapag-Lloyd dreht das Rad bei den Frachtraten plötzlich zurück – und das ausgerechnet auf lukrativen Transatlantik-Routen. Während andere Shipping-Giganten weiter an der Preisschraube drehen, streicht der Hamburger Konzern Zuschläge und setzt stattdessen auf Digitalisierung. Steckt dahinter eine neue Strategie oder zeigen sic…
    www.boerse-express.com

    https://www.boerse-express.com/news/articles/hapag-lloyd-aktie-ueberraschende-kehrtwende-bei-frachtraten-805431

    Kalender nächste Termine:

    Mo.Anker

    To all my sisters and brothers to all my comrades.. this my message to my hypocrisy Germany trade union

    Please share.

    Englisch/Deutsch

    https://www.instagram.com/p/DRzoNWdjKkj/?img_index=7&igsh=Ym1nb3o1d3hhMjRk

    Kampf um jeden Arbeitsplatz der Ilva Kollegen in Italien

    hier die deutsche Übersetzung des Artikel “Die Regierung versucht die Front der Arbeiter mit geteilten Verhandlungen zu spalten” aus dem il manifesto con heute.

    Stahlwerk Tarranto / Ilva – von mafe de baggis from Milano, Italy – Le Benevole, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20466457

    Der Protest ehemaliger Ilva-Arbeiter breitet sich rasant aus. Nicht nur die Arbeiter aus Cornigliano zogen gestern, bereits den zweiten Tag in Folge, durch die Straßen Genuas. Zuerst blockierten sie die Zufahrt zum Flughafen Cristoforo Colombo und anschließend die Autobahn. Mit dem Bagger, der zum Symbol des Protests geworden ist, marschierten sie zur San-Giorgio-Brücke. Ihnen schlossen sich Arbeiter von Ansaldo Energia an, die ebenfalls gegen die Verlagerung eines Teils ihrer Produktion protestieren, sowie Arbeiter von Fincantieri. Damit demonstrierten sie die Haltung der wichtigsten Industriezweige der ligurischen Hauptstadt.

    „GENUA kämpft für Arbeitsplätze“, stand auf dem Transparent an der Spitze des Marsches. Auch im Werk von Piemontese in Novi Ligure und im Rohrwerk Racconigi finden Demonstrationen statt. Es entwickelt sich ein regelrechter Machtkampf mit der Regierung. Schuldig in den Augen der Arbeiter und aller Gewerkschaften, einen Plan (den sogenannten „Kurzzyklus“) umgesetzt zu haben, der die Produktionskapazität ligurischer und piemontesischer Fabriken erheblich reduziert. Die Generalsekretäre von FIM, FIOM und UILM – Ferdinando Uliano, Michele De Palma und Rocco Palombella – legen die Situation unmissverständlich dar. In einem Schreiben an Giorgia Meloni und die Hälfte der Regierung (Mantovano, Urso, Giorgetti und Calderone) forderten sie ein dringendes Treffen des Ständigen Runden Tisches der ehemaligen Ilva Acciaierie d’Italia unter außerordentlicher Verwaltung im Palazzo Chigi.

    Straßenblockade der Ilva-Arbeiter Straßenblockade der Ilva-Arbeiter im Januar 2016

    Die Gründe liegen auf der Hand: „Nach der Vorstellung des Kurzzyklusplans hat sich eine äußerst ernste Lage entwickelt, die von Konflikten und starken sozialen Spannungen in den betroffenen Regionen geprägt ist und einen Dominoeffekt auslösen könnte. Wir sind zutiefst besorgt über die Entscheidung, die Produktion einzustellen, da dies schwerwiegende und irreversible Folgen für die Zukunftsaussichten der ehemaligen Ilva-Werke hat.“ Die Situation ist mehr als kritisch, betonen die Metallindustrie-Verbände: „Zu den ohnehin schon erheblichen Unsicherheiten hinsichtlich des Rettungsplans, der Dekarbonisierungsprozesse sowie der Stabilität von Industrie und Beschäftigung sind nun begründete Befürchtungen hinsichtlich einer vollständigen Veräußerung der Produktionsaktivitäten hinzugekommen.“ Daher die Forderung nach „der sofortigen Rücknahme des Kurzzyklusplans und der Aussetzung der Stilllegungsarbeiten an den Batterieblöcken 7-8-9-12“ der Kokerei Taranto. Selbstverständlich fordern FIM, FIOM und UILM, dass die 200.000 Tonnen Coils nach Genua, Novi Ligure und Racconigi transportiert werden, um die Produktionskontinuität zu gewährleisten. Sie lehnen die Aussicht, „weitere Arbeiter ohne Jobperspektive aus den Fabriken zu Schulungszwecken abzuziehen“, entschieden ab und fordern stattdessen die Umsetzung eines umfassenden Instandhaltungsplans für die ehemaligen Ilva-Werke.

    Ein ähnlicher Brief wurde von USB an die Regierung geschickt. Denn allen, angefangen bei den streikenden Arbeitern, ist klar, dass Minister Ursos heutige Ankündigung eines separaten Treffens der lokalen Behörden in Ligurien, Piemont und Apulien am Donnerstag und Freitag ein weiterer Hinhaltetaktikversuch zu sein scheint. „Genuas Industrie darf nicht angetastet werden“, entgegnen die Frauen in Blau. „Dieser Protest ist ein entscheidender Moment, um die Rechte aller Arbeiter zu verteidigen und eine Zukunft in Stabilität und Würde zu gewährleisten.“ „Wir fordern keine Entlassungen, sondern einen Plan für Arbeitsplätze“, fasst Michele De Palma zusammen. Rocco Palombella bekräftigt: „Die Regierung muss den uns vorgelegten, verheerenden Plan verwerfen und alles Notwendige tun, um die Stahlproduktion in Italien zu retten. Wir wollen weder Bürger noch Arbeiter spalten; wir alle wollen eine umweltfreundliche Fabrik mit echter Dekarbonisierung. Meloni muss sich dafür einsetzen; dieser Konflikt ist nicht mehr rückgängig zu machen.“

    Nach der Demonstration kehrten ehemalige Ilva-Arbeiter zur Piazza Savio zurück, wo sie eine dauerhafte Streikpostenkette errichteten, die angesichts der ausbleibenden Reaktion der Regierung bis auf Weiteres andauert. „Diese Regierung“, bekräftigte Genuas Bürgermeister Salis, „steht an der Seite der Arbeiter und der Entwicklung der Stadt.“ Der ligurische Regionalrat verabschiedete einen Antrag, in dem er die Regierung auffordert, den kurzfristigen Plan für das ehemalige Ilva-Werk zurückzuziehen und einen neuen Industrieplan zu verabschieden. Gouverneur Bucci: „Die Nachrichten aus Rom sind nicht gut. Die Kosten für die Lieferung von verzinktem Stahl belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro: Die Mittel sind vorhanden, aber es gibt ein Problem mit dem Europarecht, das staatliche Beihilfen für Unternehmen unter Sonderverwaltung nicht zulässt.“ Die Gewerkschaften der Metallarbeiter haben zu einem unbefristeten Streik bis auf Weiteres aufgerufen. Die Ausschreibung für den Kauf des ehemaligen Ilva-Werks soll voraussichtlich am 28. Februar abgeschlossen werden. „Urso sollte unverzüglich zurücktreten“, heißt es in der Forderung.

  • Aktuelle Meldungen KW 47

    …es geht nicht um Solidarität, Nähe oder Mitleid

    Von der CALP (Facebook):
    Hafen von Genua, 19. November 2025
    …es geht nicht um Solidarität, Nähe oder Mitleid.
    Es geht um die gleichen Nerven, das gleiche Blut und das gleiche Herz, das die Genuaer Arbeiterklasse auf die gleiche Weise lebt. Die Reden von Politikern oder der Regierung interessieren uns nicht. Die Wahrheit ist, dass die Arbeitswelt viel zu lange vernachlässigt und sich selbst überlassen wurde. Arbeitsplatzunsicherheit, niedrige Löhne, Arbeitsunfälle und schreckliche Arbeitsbedingungen sind die Folgen der Entscheidungen, denen wir viel zu lange ausgesetzt waren.
    Die Lösung, wenn man es denn so nennen kann, wenn es keine anderen ernsthaften Optionen gibt, ist die Verstaatlichung der großen und mittelständischen strategischen Industrien in der Krise, um sie durch die Konzentration des Kapitals auf Arbeit und Arbeiter wieder auf die Beine zu bringen. Wir sind nicht an Gewerkschaftsstreitigkeiten oder politischen Spielchen interessiert.
    Wenn es darum geht, Ilva und seine Arbeiter zu verteidigen, werden wir bis zum letzten Mann an ihrer Seite stehen.

    …es geht nicht um Solidarität, Nähe oder Mitleid.
    Es geht um die gleichen Nerven, das gleiche Blut und das gleiche Herz, das die Genuaer Arbeiterklasse auf die gleiche Weise lebt. Die Reden von Politikern oder der Regierung interessieren uns nicht. Die Wahrheit ist, dass die Arbeitswelt viel zu lange vernachlässigt und sich selbst überlassen wurde. Arbeitsplatzunsicherheit, niedrige Löhne, Arbeitsunfälle und schreckliche Arbeitsbedingungen sind die Folgen der Entscheidungen, denen wir viel zu lange ausgesetzt waren.
    Die Lösung, wenn man es denn so nennen kann, wenn es keine anderen ernsthaften Optionen gibt, ist die Verstaatlichung der großen und mittelständischen strategischen Industrien in der Krise, um sie durch die Konzentration des Kapitals auf Arbeit und Arbeiter wieder auf die Beine zu bringen. Wir sind nicht an Gewerkschaftsstreitigkeiten oder politischen Spielchen interessiert.
    Wenn es darum geht, Ilva und seine Arbeiter zu verteidigen, werden wir bis zum letzten Mann an ihrer Seite stehen.

  • Aktuelles KW 46 – KW 47

    Rede auf der Demo ‘Free Palestine, Free Kongo, Free Sudan und alle unterdrückten Völker’ am 8.11.2025

    … an der sich 7.000 Leute aus verschiedenen Städten beteiligten.

    “So gut und richtig es ist, sich immer wieder die Straße zu nehmen und die Wut, die in uns ist, herauszuschreien, so richtig ist es auch, aus der Wut Widerstand werden zu lassen.
    Darum beglückwünsche ich die entschlossene Gruppe, die gestern auch hier in Hamburg ein Signal in die Welt gesandt hat und aus dem Widerstand gegen die völkermörderische Besatzungspolitik des kriminellen, zionistischen Siedlerkolonialstaates Israel hat Praxis werden lassen.
    Durch ihre Gleisblockade kam der Verkehr auf der Haupthafenroute, der Köhlbrandbrücke und dem wichtigen Terminal Burchardkai zum erliegen.
    50 mutige Menschen haben sich zum Teil an Gleise gekettet. Aber nicht nur dort, sondern auch an anderer Stelle wurde mit Bengalos, Baustellenabsperrungen und quer über die Gleise gespannten roten STOP- Transparenten der Hafen-Container- Transportbahn Metrans die Durchfahrt versperrt.
    Diese Aktion traf die Logistikunternehmen und Reedereien, denn sie müssen in so einem Fall ihre Routen ändern und höhere Lagerkosten zahlen.
    Das ist ein deutliches Zeichen und Beispiel, wie hier im Hafen den Völkermordhelfern begegnet werden muss.
    Wenn über den Hafen pro Jahr über 1.000 Container mit Munition verschifft werden, sind das drei Container jeden Tag! Das sind rund 20 Tonnen Munition und das jeden Tag! Genau darum machen solche Blockaden Sinn, denn jede Beeinträchtigung des gesamten Transportketten- Systems beeinträchtigt auch das Verladen dieser 20 Tonnen Munition.
    Unter Druck von Friedensaktivisten in der Hamburger Bürgerschaft sah diese sich gezwungen, auf ihrem Transparenzportal schon vor Jahren den Waffenumschlag im Hafen öffentlich zu machen. So ist belegt und bewiesen, das in der letzten Zeit 17.000 Kisten Munition aus dem Hamburger Hafen nach Israel geliefert wurden.
    60.000 Kisten gingen nach Singapur, das mit Israel gemäß einer gemeinsamen Sicherheitskooperation
    einen intensiven Militärhandel betreibt, denn Israel produziert selbst eher wenig Munition für seine Sturm- und Scharfschützengewehre, die wie die Welt längst weiß, für den genozidalen Mord an palästinensischen Kindern eine große Rolle spielen.
    Aber auch international geächtete Waffen wie Granaten mit Weißem Phosphor finden sich seit dem in diesem politisch erzwungenen Transparenzbericht über gelieferte Waffen aus dem Hafen.
    Treffen die brennenden Teilchen aus dem Weißen Phosphornebel auf menschliche Haut, so brennen sie unlöschbare Löcher durch bis auf die Knochen. Lebenslanges Leiden ist die Folge.
    Ebenso bekannt ist, dass ein deutsches Schiff, die HC Opal des Hamburger Unternehmens HC- Chartering GmbH mit 23 Containern nach Israel unterwegs ist, deren gesamter Inhalt aus Tonnen von Rohstoffen besteht für die Herstellung von Artilleriegeschossen, Luft- Boden- Raketen und der gefürchteten MK- 84 Bombe. Eine einzige MK- 85 Bombe kann ein ganzes Wohnhaus oder Dorf zerstören und ganze palästinensische Familien auslöschen.
    Vom Koordinator der Waffenembargo- Kampagne der BDS- Bewegung und seiner Recherche wissen wir, dass es nun wieder Deutschland ist, das mit der Lieferung von Rohstoffen zur Eigenproduktion für diese Bomben Israel zur Seite springt, um seine Munitionsvorräte wieder aufzufüllen. Denn Israel ist mit einem immer weiter wachsendem Waffenembargo konfrontiert.
    Ein weiteres deutsches Schiff, die MV Kathrin, dass der Gruppe der’ Mediteranien Shipping Company’ MSC zugerechnet wird, ist ebenfalls mit Tonnen der selben Sprengstoffkomponenten nach Israel unterwegs, um den selben Zweck zu erfüllen.
    Die deutschen Entscheidungen so zu handeln sind das Eine, jahrelange Proteste haben die deutsche Regierung nicht von dieser Politik Israel nach Kräften beim Völkermord zu unterstützen abgebracht. Das Andere sind jene Unternehmen, die viele Hundertmillionen an diesen deutschen Aufträgen verdienen. Darum kann es für uns nur die Aufgabe geben, sie bei diesem mörderischen Geschäft zu stören. Auch die Landesbezirksverwaltungen der deutschen Gewerkschaften handeln gegen die Interessen ihrer Mitglieder und weigern sich, Arbeitern bei Weigerung Waffen zu verladen den Rücken zu stärken. Mein Bruder, Genosse und Freund Mohamed Alattah, der selbst aus dem Gazastreifen stammt und bei der HHLA im Verladebetrieb arbeitet, wird dadurch in einen schweren Gewissenskonflikt gestürzt. Warum zwingt ihn ver.di Waffen zu verladen, mit denen seine Familie, sein Folk getötet wird?
    Der weltgrößte Logistikriese MSC hat nach dem Erwerb großer Teile des Hamburger Hafens seine Deutschlandzentrale in der Hafencity errichtet. MSC betreibt zusammen mit der israelischen Reederei ZIM, das siebtgrößte Logistikunternehmen der Welt, die Schiffahrtslinie ‘North Europe Israel Express’.
    Sie ist ebenfalls hier in Hamburg in Hammerbrook ansässig und organisiert über den Hamburger Hafen den gesamten Im- und Export für Israel in Nordeuropa und trägt entscheident zu Israels Wirtschaft bei.
    Während über den Hafen auch Waren aus illegalen israelischen Siedlungen in der Westbank Israels Reichtum mehren, bringt wiederum die Reederei ZIM aus Hamburg nicht nur Nahrungs- und Genussmittel aus Europa nach Israel, sondern auch militärische Ausrüstung, Technologie für Kommunikation etwa der IDF, der israelischen Polizei und den Checkpoints in der Westbank und Ostjerusalem. Auch für diese Waren sind hamburger Niederlassungen wie CISCO am Neuen Wall oder HP in der City-Nord als Produzenten weltweit bekannt.
    Auch kommt mit diesem lukrativen Handel der über den hamburger Hafen abgewickelt wird ein Großteil des Geldes zusammen, mit dem Israel Waffen und Technologie wie z.B. den F-35 Bomber kaufen kann. Dieses Kampfjet ist für die flächendeckende Zerstörung im Gazastreifen hoch verantwortlich.
    Die wichtigsten Komponenten für den Bau dieser Waffe werden von MAERSK, dem zweitgrößten Logistikunternehmen nach Israel geliefert. Und wen wundert es noch? – Auch MAERSK hat in Hamburg am Johanneswall nahe dem Hauptbahnhof seine Deutschlandfiliale.
    Nicht zu vergessen HAPAG-LLOYD das “alterwürdige” Hamburger Logistikunternehmen im imposanten Prachtbau an der Alster im Ballindamm. Schon in der NS- Zeit fungierten die Wurzeln des LLOYD- Logistikers für die Deportation von Juden in die KZs. Seit Februar verwickelt sich das Unternehmen, dessen Hauptaktionär Michael Kühne ist, und dessen Familie mit den Transporten von NS- Raubgut ihr Geld verdient hat, als Zwillingspartner von MAERSK wieder in Geschäfte, die dem Völkermordhelfer MAERSK dienen.
    Aber ohne die Transport- Versicherungsunternehmen AIG, der ‘American International Group’ am Großen Burstah nahe der Nikolaikirche oder Allianz in der Hafencity am Brooktorkai haben ebenfalls Blut an den Händen, denn ohne sie würden gar keine Waffentransporte stattfinden, würden auch nicht soviele Menschen sterben. Und auch Hafenbetriebe wie die HHLA oder Metrans haben ihren Anteil am Geschäft mit dem Tod.
    Wenn wir im Geschichtsunterricht vielleicht von der dunklen Geschichte des hamburger Hafens aus der Kolonialzeit vergangener Jahre hören, so hat sich bis heute nichts geändert.
    Denn die koloniale Unterdrückung die heute über den Hafen organisiert wird, ist so heimtückisch und verdeckt in unser Bewußtsein eingepflegt, dass das Leid, das dadurch bei anderen Völkern verursacht wird, viel zu wenig mit den Akteuren hier im Hafen und der Stadt in Verbindung gebracht wird.
    Aber jene Helden, die gestern mit praktischer Solidarität bewiesen haben, das es möglich ist, der Völkermordmaschinerie direkt in den Arm zu fallen, jene, die seit 11 Wochen das völkermörderische Geschäft von MAERSK jeden Donnerstag erfolgreich stören,und jene, die die Produktionsanlagen von Elbit Systems sabotierten, verdienen unser aller Solidarität, sie gingen mit ihrem guten Beispiel voran. Darum kommt nach der Demo auch zu der Mahnwache vor dem Strafjustizgebäude Sievekingplatz 1. Dort sind die Gefangenen die nach der Hafenblockade festgenommen wurden und müssen die haftrichterliche Entscheidung abwarten, ob sie freikommen oder nicht.
    Wir wollen hier im Hafen eines Tages eine Luft atmen, die frei ist von dem Geruch nach Tod und Verderben,
    ohne Export von Kolonialismus und Völkermord!
    Wir wollen für die folgenden Generationen einen Hafen schaffen, der für die Welt ein Tor ist, für Frieden und Völkerverständigung.
    All ihr Profitgeilen an diesem Völkermord beteiligten Unternehmer hört gut zu, denn heute stehen hier Tausende und die erkennen immer mehr, dass auch ihr es seid, die das Blut unserer Geschwister an euren Händen habt!
    Das Blatt der Geschichte wird sich wenden, aber eure Schuld wird nie vergessen werden!
    Und schon morgen werden wir an eure Türen hämmern und eure Wände erbeben lassen.

    Freiheit für Palästina!

    Freiheit für Kongo!

    Freiheit für Sudan!

    Freiheit für alle unterdrückten Völker!

    BRENNPUNKT FÜR KRIEG UND VÖLKERMORD

    Der Hamburger Hafen erfüllt auf vielfache Weise eine große Bedeutung für die Fortdauer von Israels Besatzungspolitik und Apartheid. Große Logistikunternehmen wie MSC, MAERSK, HAPAG LLOYD und ZIM sind verwickelt in massive Völker- und Menschenrechtsverletzungen. Schiffe wie die MV Kathrin, das der zur MSC-Gruppe gezählten Reederei ‘Lubeca Marin Germany’ gehört und die HC Opal der hamburger Reederei HC Chartering GmbH transportieren tonnenweise den in Deutschland entwickelten Kampfstoff RDX nach Israel. RDX ist die Schlüsselkomponente für die schwere MK-84 Bombe, die Israels Besatzungsarmee in die Lage versetzt, jeweils ein ganzes Haus oder Dorf zu zerstören.
    Transporte von Waffenmaterial in ein Kriegsgebiet zu liefern stellt ein Menschen- und Völkerrechts- Verbrechen dar.

    Der Hamburger Hafen im Dienst der Apartheid

    Für seinen permanenten Kriegs- und Militärhaushalt, Kontroll- und Überwachungstechnologie für seine Apartheitspolitik braucht Israel eine starke Wirtschaft. Waffen müssen bezahlt werden. Dabei spielt das Transportwesen für Israels Profite aus dem internationalen Handel eine zentrale Rolle.
    Der weltgrößte Logistikriese MSC nahm schon 2010 den gemeinsamen Dienst mit der israelischen Reederei ZIM auf. Mit den Markenbezeichnungen “Israel Express” und “ZIM North Europe” fahren wöchentlich fūnf großdimensionierte Schiffe dieses Zusammenschlusses mit jeweils 6.700 Stellplätzen für Standartcontainer jede Woche auf der Route Haifa, Ashdot, Hamburg und zurück.
    Diese Schiffe bringen über den Hamburger Hafen 15 mal mehr Produkte aus angeblich rein israelischen Siedlungen als aus den palästinensischen. Damit unterstützt nicht nur die EU die Apartheid, auch der Hamburger Hafen tut seinen Teil dazu. Aufgrund der strittigen Kennzeichnungspflicht, besteht kein reales Einfuhrverbot für Waren aus den illegalen Siedlungen Isaels nach Europa.
    Das sind Waren aus Forst- und Landwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittel sowie aus der Fischerei und chemischen Produkten.
    Mit einem Importwert von jährlich 230 Mio Euro kann so die EU 100 mal so viele Güter pro israelischen Siedler einführen, als von jedem Palästinenser, produziert zum Teil in besetzten Gebieten der Westbank, für deren Armut dies der Grund ist.
    Der Geschätsführer von ZIM Germany, Norbert Trapp, bezeichnet darum den Hamburger Hafen als den bedeutensden für ZIM in Nordeuropa. Das unterstreicht auch den hohen Anteil, den ZIM, MSC und der Hamburger Hafen an der jahrelangen Unterstützung von Israels Apartheidpolitik hat.

    Aus dem Hafen kommt auch der Tod

    Aus dem Hamburger Hafen werden mit ZIM nicht nur Nahrungs- und Genussmittel nach Israel gebracht, sondern auch chemische Erzeugnisse, Maschinen (z.B. Drohnen, Abrissbagger, Bulldozzer) und Technologie für Kommunikation und Ûberwachung sowie militärische Ausrüstung.

    In den letzten drei Jahren gingen aus dem Hamburger Hafen 17.000 Kisten Munition nach Haifa. Auch Nebelgranaten mit weißem Phosphor, eine international geächtete Waffe, die von Israel in dichtbesiedelten Gebieten eingesetzt wurde, kommen aus dem Hamburger Hafen.

    Auch MAERSK und HAPAG LLOYD, die seit Februar 25 mit ihrer ‘Gemini-Koopetation’ gemeinsame Profitziele verfolgen, verdienen am Geschäft mit dem Tod. Diese “Zwillings”- Kooperation verschafft MAERSK die nötigen Einkünfte aus der neuen Asienroute, um sein Geschäft mit dem Transport des F-35- Bomber nach Israel weiter zu sichern. F-35 ist das Kampfflugzeug, was für großflächige Zerstörung eingesätzt wird.

    Wer kann die Macht dieser Logistikriesen im Hamburger Hafen brechen?

    Durch den von der SPD eingefädelten Verkauf der 49 prozentigen Anteile der HHLA ihrer Terminals, und Bahnzulauf erhielt im Hamburger Hafen ausgerechnet jener mächtige und weltgrößte Logistikriese MSC weitreichende Befugnisse und Machtgewinn zum Leidwesen und ausdrücklich gegen den Willen der Hafenbeschäftigten. Ihre Gewerkschaft ver.di hat aber den Kampfeswillen der Hafenarbeiter gegen den Deal verpuffen lassen. 3.000 von ihnen waren 2024 auf der Straße, um gegen den Verkauf an MSC zu protestieren. Letztlich konnten sie aber nicht auf einen wirkungsvollen Widerstand von ver.di gegen den MSC- Deal zählen, der ihnen den Rücken für weitergehende Protestformen gestärkt hätte.

    Das hat von ver.di fatale Signale in die Hafenarbeiterschaft ausgesandt und denkbar schlechte Bedingungen für andere Kämpfe geschaffen, wie etwa jetzt gegen Waffenlieferungen zu mobilisieren.

    In anderen Hafenstädten zeigen Gewerkschaftszusammenhänge, dass sogar Waffenblockaden zusammen mit den Stadtgesellschaften möglich sind.

    Auch in Hamburg bietet sich seit Monaten für gemeinsame Aktionen mit Hafenbeschäftigten ein Teil der Stadtgesellschaft an, wie es beim Kampf gegen den MSC ja auch geklappt hat, denn es ist auch ihr Hafen.

    Da von den dafür Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft den schweren Verbrechen in Palästina etwas wirkungsvolles entgegenzusetzen nichts unternommen wird, kann nur unten an der Basis jetzt noch durch eigenständige Aktionen die Völkermordmaschinerie zusammen mit zivilem Ungehorsam von Teilen der Stadtgesellschaft etwas in Gang gebracht werden, was der Arbeitertradition für den Frieden zur Ehre gereicht.

    Darum:

    Keine Waffen mehr für Israel

    Keine Abfertigung von ZIM- Schiffen mehr, solange ZIM die Apartheidpolitik und den Völkermord unterstützt
    Keine Einfuhr mehr von Waren aus den besetzten Gebieten, für eine durchgesetzte Kennzeichnungspflicht
    Abbruch aller Verbindungen zum Völkermord von MAERSK und HAPAG LLOYD

  • Aktuelles KW 41 und einige Rückblicke

    Die Blockade des ZIM- Schiffes “Contship Era” diesen Sommer in französischen und italienischen Häfen von Juni bis September

    Rückschau auf die Kampagne “BlockTheBoat”

    Ein neues Widerstandsprojekt, das auch in die fortschrittlichen Ebenen der Gewerkschaften vermittelt werden muss, nimmt wie auch gegen MAERSK Gestalt an. Es geht um die israelische Reederei ZIM, die die Terminals im Hamburger Hafen intensiv nutzt und sich ebenfalls mit Büros in Hamburg gefindet.
    Hier jetzt eine kleine Rückschau auf Boycottaktionen gegen ZIM.

    02. Oktober 2025

    Hafenarbeiter: „Dass wir in Genua die Waffenlieferung an Saudi-Arabien bestreikt haben, entspricht der Tradition: Das haben wir auch schon bei Lieferungen für den Krieg gegen Vietnam und gegen den Irak gemacht“

  • Aktuelles KW 40

    Ankündigung von Kanzler Merz hat viele Schlupflöcher!

    Vorerst keine Waffenliegerungen für Israel mehr.” Diese Ankündigung von Kanzler Merz hat viele Schlupflöcher. Denn Deutschland ist bemüht, den kontinuierlichen Fluss an Waffen gegen den Willen der deutschen Bevölkerung aufrecht zu erhalten.

    Kurz vorher genehmigte Waffenexportlizenzen im Wert von knapp einer halben Milliarde Euro sind davon nicht betroffen, und Deutschland bleibt nach den USA der zweitgrößte Waffenlieferant für Israel.

    Ein anderer Teil deutscher Beihilfe zum Völkermord sind Bemühungen das in Israel zur Neige gehende Bombenarsenal mit dem Liefern von RDX- Sprengstoff für Israels Eigenproduktion für Bomben zu ermöglichen, weil durch ein zunehmendes Waffenembargo gerade die schwere MK 84 Bombe zur Sprengung ganzer Hochhäuser in Gaza- Stadt für die letzte und grausamste Phase des Völkermords gebraucht wird.

    Der Sprengstoff RDX ist stärker als TNT und wurde in Deutschland endwickelt. Er ist die Schlüsselkomponente für diese MK 84 Bombe und wird von zwei Schiffen die deutschen Reedereien gehören gegen die Bestimmungen des Internationalen Völkerrechts in ein Kriegsgebiet nach Israel geliefert.
    Um nicht wegen dem Bruch des Internationalen Völkerrechts angeklagt zu werden, haben Portugal, Antigua und Barbados diesen Schiffen ihre Flagge entzogen. Von dem Moment an ist Deutschland als Flaggen- und Reedereistaat für die Ladung und den Transport in das Kriegsgebiet Gaza völkerrechtlich voll verantwortlich. Zur Vertuschung von Beweisen hat eines der Schiffe, die ‘HC Opal’ des hamburger Unternehmens HC Chartering GmbH in Oststeinbek sein GPS- Ortungssignal abgeschaltet und ist so also schwarz im Mittelmeer Richtung Israel unterwegs.

    Wir sehen also, dass Deutschland keine Mühen und Brüche internationalen Rechts scheut, Israel auf jedmögliche Weise zu helfen, seinen Völkermord durchzuführen.
    Und was ist mit den großen Mengen an Munition die aus dem Hamburger Hafen nach Israel verschifft werden? 17.000 Kisten! Auch darüber kann Israel weiter verfügen, weil der Gebrauchszweck von Munition für Handfeuerwaffen nur als militärische Ausrüstung deklariert wird. Dabei ist es längst bekannt, daß auch Munition aus dem Hamburger Hafen für die genozidalen Kindermorde mit modernsten Scharfschützen und Sturmgewehren potentiell genutzt wird.

    36 Container mit über 70.000 Kisten Munition gingen in den letzten drei Jahren aus dem Hamburger Hafen nach Singapur, das für seinen intensiven Militärhandel mit Israel bekannt ist. Das Resultat einer lange schon bestehenden Sicherheitskooperation. Das für Waffentransporte nach Israel bekannt und berüchtigte Logistikunternehmen MAERSK organisiert dafür eine extra eingerichtete Schifffahrtslinie zwischen Singapur und Haifa.
    Der Logistikriese MAERSK, dessen Schiffe fast täglich im Hamburger Hafen anlegen, unterhält eine Niederlassung in Hamburg, die seit Wochen jeden Donnerstag aus Solidarität mit Palästina von Aktivisten belagert wird, sodass diese Niederlassung sich gezwungen sieht, seine Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken, damit sie nicht mit der Beihilfe zum Völkermord ihres Arbeitgebers für Stunden konfrontiert werden. Auch die Eingänge bleiben dann für Stunden für alle Geschäftskunden und Boten geschlossen. Es ist den Angestellten unter Androhung von Kündigung verboten mit den Aktivisten zu sprechen.

    Wir sind also nicht machtlos zum zuschauen verbannt, weil alle Apelle an die Regierung und die Gewerkschaften ignuriert werden, der Ökonomie des Völkermords die Gelder und Arbeitskraft zu entziehen.


    Es gibt in Hamburg noch viele Orte für ein direktes Eingreifen und Möglichkeiten die Logistik des Völkermords zu stören.
    Hier seien die Versicherer Allianz und AIG erwähnenswert, ohne die kein Waffentransport stattfindet, und ohne die nicht so viele Menschen sterben müssten.

    Akteure im Hafen wie die HHLA (Hamburger Hafen- und Logistik AG) oder ‘Metrans’ (HHLA Tochter), auch an ihren Händen klebt das Blut von wehrlosen Menschen in Palästina. Alle müssen sich der Beihilfe zum Völkermord stellen und ihre Verbindungen dazu abbrechen!

    “Cut ties with genocide!”

    Free Palestine! Free Gaza!

  • Aktuelles KW 34 – 35

    https://www.instagram.com/reel/DNyH2kVWHFU

    PUBLIC WORKSHOP

    Mobilising a Military Intervention to Stop the Gaza Genocide

    Saturday 23rd August 2025
    16:00-18:00 (Palestine Time)

    Register Now

    International demand for a military intervention to stop Israel’s genocide of Palestinians in surging. Join diplomats, civil society and Palestine activists from around the world for this groundbreaking workshop to mobilise a military force to break the siege and stop the genocide.

    This format will be 1 hour (16:00-17:00) of Presentations and Q & A from leading spokespeople and representatives in the international movement against the Zionist settler occupation of Palestine. These include*:

    i) Prof. Mazin Qumsiyeh: Director of Palestine Museum of Natural History, Bethlehem University
    ii) Craig Mokhiber: International Human Rights Lawyer, former UN official
    iii) Susan Abulhawa: Scientst, Author, Activist
    iv) Prof. Richard Falk, Former UN Special Rapporteur on Palestine
    v) Dr. Maung Zarni, Genocide Scholar and Activist

    * additional speakers TBC

    Aktion am 23.8. beim Leipziger Flughafen geplant:

    »No Weapons for Israel«

    »Unsere Aktionen kamen bei den Arbeitern gut an«

    Bündnis marschiert zum Flughafen Leipzig/Halle aus Protest gegen Militärhilfe für Israel. Ein Gespräch mit Leo S. und Kemal C.

    Foto: IMAGO / NurFoto

    Hier zum Artikel in der jungen Welt vom 22.8.2025

    Europäische Hafenarbeiter stellen sich gegen Waffenexporte nach Israel

    Von Monica Pinna

    Zuerst veröffentlicht am 30/07/2025 – 15:00 MESZ•Zuletzt aktualisiert 15:40 Diesen Artikel teilen

    Kommentare

    Israel bezeichnet seine Gaza-Offensive als Selbstverteidigung, doch die Gegenstimmen werden immer lauter. Im italienischen Hafen von Genua schlossen sich Hafenarbeiter, die schon lange gegen Waffenexporte sind, dem Protest an.

    Europäische Hafenarbeiter fordern die EU-Regierungen auf, Waffenlieferungen zu stoppen und Israel die diplomatische Unterstützung zu entziehen. Sie verweisen darauf, dass laut internationalen Verträgen keine Waffen in Konfliktzonen geliefert werden dürfen, in denen Menschenrechtsverletzungen stattfinden.

    „In den letzten zwei Jahren haben wir einen Anstieg des Waffentransports über zivile Häfen beobachtet“, so José Nivoi, eine Schlüsselfigur der genuesischen Hafenarbeiterbewegung. 

    „Wir haben eine Reihe von Klagen eingereicht. Eine gängige Ausrede ist, dass es sich um eine private Transaktion handle und nicht um eine Waffenlieferung zwischen Staaten – als ob sie mit Bananen handeln würden.“

    Als Gewerkschaftsmanager sammelte Nivoi jahrelang Beweise über Waffenladungen im Hafen. Hafenarbeiter werfen den Behörden vor, über umstrittene Transporte bewusst zu schweigen.

    „In Italien verbietet das Gesetz Nr. 185 aus dem Jahr 1990 grundsätzlich den Transit und die Lieferung von Waffen in Länder, die sich im Krieg befinden. Wir fordern, dass zivile Häfen nicht für Waffentransporte genutzt werden.“

    hier weiterlesen

    Post

    Konversation

    Led By Donkeys

    @ByDonkeys

    We were in court today after being charged for hanging this banner opposite Labour HQ. Pleaded not guilty. Trial in January

    ✊

    https://publish.twitter.com/?url=https://twitter.com/ByDonkeys/status/1958135136194572417#

  • Bannerdropping im Hamburger Hafen

    Haupthafenroute Neuhöfer Damm Ecke Neuhöfer Straße und Altenwerder Damm Nähe Burchardkai und Eurogate.
    Reaktion der Trucker waren überwiegend sehr positiv – viele haben sich Flugblätter in die Kanzel reichen lassen oder Lichthupe, Hupen
    Daumen hoch. Mehr als wir erwartet haben.

  • Mask Off Mærsk – 14.8.25

    Kundgebung vor der Mærsk Zentrale in Hamburg

    Ein paar Aufnahmen unserer Protest-Kundgebung vor dem Maersk Hauptsitz ✊🏼

    Leider sind die Reden wegen dem Echo schlecht zu hören.

    Ich habe hier noch nicht alle Videos drauf gestellt. Prüft bitte erst mal selber ob ihr ein wichtiges noch auf die Website gestellt haben wollt.

    Wäre toll, wenn wir für nächste Woche ein Megaphone besorgen könnten 📢

    Mitschnitte – noch ungeordnet